Warum Norwegen wichtig für Venezuela ist

Allgemein

Wie läuft´s eigentlich in Venezuela? Naja, ziemlich mies. Immer noch. Seit Monaten ringen Staatschef Maduro und Oppositionsführer Guaido um die Macht. Aber wirklich bewegen tut sich nichts. Deswegen sind jetzt weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, Gespräch zwischen den Parteien gestartet. Und zwar in Norwegen, in Oslo. Und warum gerade da? Weil andere Orte nicht in Frage kommen. Die USA scheiden aus, weil sie gegen Maduro sind. Russland oder China scheiden aus, weil sie Maduro stützen. Die EU selber scheidet auch als Vermittler aus, denn die meisten Staaten haben sich an die Seite von Juan Guaido gestellt und ihn als Regierungschef vom Venezuela anerkannt. Gut, dass es da die Norweger gibt. Die sind zwar offiziell unabhängig und nicht in der EU, aber politisch mehr als nur irgendein Nachbar in Europa.

How is it actually working in Venezuela? Well, pretty bad. Still. For months head of state Maduro and opposition leader Guaido have been struggling for power. But nothing really moves. Therefore, talks between the parties have now started largely unnoticed by the public. And that in Norway, in Oslo. And why there? Because other places are out of the question. The USA is leaving because they are against Maduro. Russia or China are leaving because they support Maduro. The EU itself is also leaving as a mediator, because most states have stood by Juan Guaido and recognised him as head of government of Venezuela. It’s a good thing that there are Norwegians there. Although they are officially independent and not in the EU, they are politically more than just any neighbour in Europe.